Medizinisches Fitness-Studio

 

   

 

Das medizinische Fitness-Studio befindet sich in unserer Praxis in Sohlingen. Die Öffungszeiten des Fitness-Studios sind:

Montags bis Freitags: 8 - 21 Uhr
Samstags: 8:30 - 14 Uhr
Sonntags: 8:30 - 13 Uhr
(Stand: 1/2009)

 

  

 

 

Präventives Bewegungstraining

Repräsentative demographische Umfragen haben ergeben: Gesundheit ist das höchste Gut für fast jeden Befragten. Wenn man allerdings das Verhalten der Menschen näher untersucht, so ergeben sich Widersprüche. Der eigene Körper wird öfter regelrecht malträtiert, selten aber bewusst gesund erhalten. Häufig wird erst dann an den eigenen Körper gedacht, wenn "das Kind bereits im Brunnen" ist und die Schäden nicht mehr zu beheben sind.

 

Es ist nötig, in jeder Hinsicht die nötigen Rückschlüsse zu ziehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Es geht darum, den Bewegungsapperat des Menschen mit geeigneten Mitteln zu beanspruchen.

 

Denn: Bewegung ist Leben - Leben ist Bewegung!

 

Nimmt man dem Bewegungsapperat die Möglichkeit, sich richtig zu bewegen, so kann dies fatale Folgen nach sich ziehen.

 

Nun meinen manche, "viel hilft viel" und fangen an, oft schon in einem etwas fortgeschritteneren Alter, sich über Gebühr zu belasten. Damit kann natürlich erst recht Schaden angerichtet werden.

 

Bewegung ist also wichtig - aber sie muss richtig und gekonnt erfolgen!

 

Dazu ist in der Regel fachgerechte Anleitung nötig, die nur von entsprechend geschultem Fachpersonal erfolgen kann. Ein Beitrag zu diesem Thema möchten wir leisten. Wir möchten allen, die vorsorglich etwas für sich tun wollen, eine Anleitung geben, den nötigen Hintergrund zu vermitteln, um einem gerechten Präventionstraining gerecht zu werden. Gerade die große Erfahrung in den Bereichen der funktionellen Anatomie und der Bewegungslehre ist für uns als Krankengymnasten und -therapeuten die ideale Voraussetzung, um eine hohe Trainingsqualität in unserem Studio anbieten zu können.

 

1. Begriffsbestimmung:
    Präventives Bewegungstraining ist keine Therapie!

 

Das präventive Bewegungstraining bietet Übungsprogramme für alle gesundheitsbewussten Personen an. Es richtet sich an gesunde, noch gesunde, wieder gesunde bzw. rehabilitierte Personen. Die Übungsprogramme orientieren sich an funktionellen Dezifiten, die recht komplex sein können. Sie müssen deshalb individuell zugeschnitten sein und die Probleme des Einzelnen klar erfassen.

 

Wichtig sind individuelle Programme!

 

2. Angesprochener Personenkreis

 

Welcher Personenkreis soll am präventiven Bewegungstraining teilnehmen?

 

a) gesunde Menschen
b) noch gesunde Personen bzw. Risikogruppen
c) wieder gesunde bzw. rehabilitierte Personen

Im Grund sind alle Personen(gruppen) mit Bewegungstherapie angesprochen!

  • Personen, die an statischen Beschwerden leiden (z.B. Rückenschmerzen bekommen nach längerem Stehen und Sitzen, bei bestimmten Belastungen, Alltagsverrichtungen oder beim Sport); Vorraussetzung ist, dass bei Entlastung die Beschwerden rasch wieder abklingen.
  • Personen, die aufgrund ihrer Veranlagung sehr beweglich sind und über geringe Muskulatur (Belastung) verfügen.
  • Personen, die in besonderer sportlicher oder beruflicher Belastung stehen, also aufgrund einer Stresssituation befürchten müssen, irgentwann Beschwerden zu bekommen.
  • Personen mt Kreislaufbeschwerden, sofern ärztlicherseits keine Einwände bestehen.
  • Personen mit Übergewicht.
  • Personen, die ausgesprochen untrainiert und damit insgesamt wenig belastbar sind.

 

Personen, die regelmäßig Schmerzen haben, sind Patienten und gehören in die Hand des Arztes!

 

Patienten, die auf Grund einer ärztlichen Diagnose eine Behandlung - konservativ oder operativ - erhalten haben und danach gezielt behandelt und rehabilitiert wurden, benötigen im Anschluss ein intensives körperliches Training.

 

Insbesondere sind folgende Fälle angesprochen:

  • Personen nach Bandscheibenproblemen, die konservativ behandelt wurden.
  • Personen nach Bandscheibenoperationen.
  • Personen nach behandelter Arthrose, auch nach Endoprothese.
  • Personen nach Sportverletzungen (Knie, Schulter, Fuß, etc.)
  • Personen mit Durchblutungsstörungen.

Für alle Personen gilt: Unter fachkundiger Anleitung muss ein individuelles Programm erstellt werden.